RAW-tempel − was ist das?
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Lesung der anderen Art - Die elektrische Ameise von Philip K. Dick

Multimediale Lesung mit verteilten Rollen in elektroakustischer Bearbeitung und Visuals

alt
Dienstag, 28.5.13 ab 21 Uhr
in der Küste
(im SGL, Zugang über Tor 2)
 
Sprecher_innen:
Andreas Vornehm, Torsten Krennrich,
Kristin Kaiser, Frank Pfeil, Kristine Schütt
 
Tontechnik:
Tom Bradler, Frank Pfeil
 
Visuals:
Kristine Schütt, Kristin Kaiser
 
Eine Koproduktion der tRaumstation im RAW-tempel & friends
 
 
 

Afro-Percussion

für Anfänger mit geringen Vorkenntnissen und Quereinsteiger

Mittwochs 18-20 Uhr

Kontakt: Lydia. Tel: 0157.87 37 59 82

 

Freitags Variété

die küste proudly presentsalt

Freitags Variété

jeden letzten Freitag im Monat ab 20 Uhr,
 
Vergnügen erster Klasse!
 

 

 

I LIKE IT RAW

Unsere Künstler∗innen stellen aus:

FAK Finissage Sa 10. Nov 12-15 Uhr !

20. Oktober - 10. November 2012

im Epicentro Art, Karl-Marx-Allee 82-84

 

www.freiesausstellungskollektiv.de

 

Tag des offenen Denkmals

8. + 9. September 2012

jeweils um 15.00 Uhr RAW-Geländeführung

Treffpunkt: Tor 2/ vor der Küste

 

Werkstatt N 2012 – Wir wurden wieder ausgezeichnet!

Große Freude: Auch 2012 sind wir für die Weiterentwicklung eines soziokulturellen Projekts vom ‚Rat für Nachhaltige Entwicklung‘ mit dem Prädikat ‚Werkstatt N 2012‘ ausgezeichnet worden!

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Werkstatt N ist das Qualitätssiegel des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Mit der Auszeichnung werden Ideen und Aktivitäten prämiert, die den Gedanken der Nachhaltigkeit verkörpern: Im Umgang mit der Umwelt, der Gestaltung und des sozialen Zusammenlebens und des Wirtschaftens.

Mehr Infos

 

Tag der Soziokultur im RAW-tempel

Bundesweit fand der zweite „Tag der Soziokultur“ statt, Auftakt am 17. Oktober im RAW-tempel, Berlin

Unter dem Motto „JedeR ist kreativ. Wir haben das Zeug dazu. Du auch!“ fand am Donnerstag, dem 18. Oktober, der diesjährige „Tag der Soziokultur“ statt. Zum zweiten Mal gaben Akteure bundesweit einen Einblick in ihre Arbeit. Kulturpolitische Prämissen wurden z.B. im Tollhaus in Karlsruhe gesetzt: Unter dem Thema „Soziokultur ist MEHR WERT“ diskutierten VertreterInnen der LAKS, des Baden-Württembergischen Landesverbandes, mit kulturpolitischen SprecherInnen der Landtagsfraktionen.   Doch in den meisten Zentren standen künstlerische Angebote auf dem Programm: Konzerte und Lesungen, Tanz und Theater, Kurse und Workshops … Vielfalt und Teilhabe sind in der Soziokultur Programm.

Das breite Spektrum von Soziokultur zeigte auch die Auftaktveranstaltung am 17. Oktober im Berliner RAW-tempel. Sie gab Raum sowohl für den politischen Diskurs als auch für künstlerische Darbietung und eigene Kreativität. Jugendliche vom Zirkus Zack und ArtistInnen des Vereins zur Überwindung der Schwerkraft e.V., einem der 65 Nutzer des RAW-tempel, begeisterten mit ihren Darbietungen. Ihre Spielfreude übertrug sich auf das Publikum, das sich auch selbst im Jonglieren übte – und zwar mit Bällen, die den Finanzierungsmix soziokultureller Arbeit symbolisierten. 
Lars Johansen, Kabarettist von den Magdeburger „Kugelblitzen“, gab den Auftakt zur Diskussion. Pointiert geißelte er Thesen des „Kulturinfarkts“, der jüngst in der Kulturpolitik kontrovers diskutierten Publikation. Die Debatte selbst stand unter dem Titel „Von A wie Akquise bis Z wie Zuwendung“. Agnes Krumwiede,  MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Christoph Poland, MdB  (CDU/CSU), Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim, und Wiebke Doktor, Agentur fundamente, Duisburg, diskutierten über das Pilotprojekt „SaatGut. Fundraising für Soziokultur“ der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren vor dem Hintergrund der Kulturfinanzierung in Deutschland. Wiebke Doktor, die als Fundraiserin das Pilotprojekt begleitet, versteht Fundraising als einen Aspekt der Partizipation – als Möglichkeit, Kooperationen aufzubauen und Wirkungsmöglichkeiten für Partner aus der Wirtschaft und anderen Bereichen zu schaffen. Gerade die soziokulturellen Zentren seien die Kräfte, die neue Wege beschreiten könnten, auch im Hinblick auf alternative Finanzierungsmodelle, so Prof. Dr. Wolfgang Schneider. Christoph Poland, MdB (CDU/CSU), betonte, dass jedoch die Kommunen nicht aus ihrer Mit-Verantwortung für die soziokulturelle Arbeit vor Ort entlassen werden dürften und die kommunale Zuständigkeit erhalten bleiben müsse. Agnes Krumwiede, MdB (Bündnis90/Die Grünen), kritisierte, dass die breite gesellschaftliche Akzeptanz der Soziokultur sich nicht in der Förderpraxis des Bundes widerspiegele. Mit rund einer Million Euro pro Jahr - lediglich 0,09 Prozent des gesamten Kulturetats - wird die Soziokultur durch die Bundesregierung gefördert. Sie forderte eine deutliche Erhöhung des Fonds Soziokultur und eine Verdoppelung der finanziellen Mittel für die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren. 
Im Konsens schätzten die Diskutanten Soziokultur und ihre Leistungen als unverzichtbar für die Gesellschaft ein, gerade auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der interkulturellen Entwicklung. Nur im Zusammenwirken aller Kräfte können die Rahmenbedingungen für dieses wichtige Praxisfeld verbessert und stabilisiert werden.
Weitere Informationen und die Pressemitteilung der Bundesvereinigung als pdf gibt es auf www.soziokultur.de


 
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